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Uvex sorgt für eine Radsport-Revolution

Eine Brille, die sich automatisch innerhalb eines Sekundenbruchteils an die äußeren Lichtverhältnisse anpasst? Ein Traum vieler Radsportler.
Die neuste Innovation des Brillenherstellers Uvex kann genau das: Eine Fahrradbrille mit dem Namen Variotronic, deren Gläser sich innerhalb von 0,1 Sekunden aufhellen oder verdunkeln – ganz von alleine.
Möglich wird der blitzschnelle Tönungswechsel durch ein Laminat aus Flüssigkristallen, die sich wie Lamellen eines Vorhangs „umlegen“. Im „geöffneten“ Zustand lässt die Brille so 64% des Lichts durch, im „geschlossenen“ nur noch 16%.

Variotronic SportbrilleZwischen den Stufen lässt sich mittels eines Knopfs an der Seite der Brille einfach hin und herschalten.
Zudem gibt es einen Automatik-Modus: Ist der eingeschaltet, überwacht ein Fotozellen-Sensor die Umwelt und misst die Licht- intensität. Wechselt nun die Umwelt von Hell zu Dunkel, registriert das der Sensor und ändert die Tönung entsprechend.

Einziger Wermutstropfen für Traditionalisten könnte sein, dass die Technik mit Batterie funktioniert, genauer gesagt mit einem aufladbaren Akku – dieser ist im Bügel der Brille integriert. Das bedeutet, dass man die Brille von Zeit zu Zeit aufladen muss. Laut Hersteller hält der Akku jedoch 50 Stunden im getönten Modus, was durchaus eine mehr als ausreichende Zeit ist. Auch die 40 Gramm, die die Brille auf die Waage bringt, sind unwesentlich höher als das Gewicht anderer Radbrillen.

Zwei Modelle erhältlich ab Frühjahr 2016

Weiteres Infobild zur Uvex Variotronic

Anfang nächsten Jahres werden zwei Modelle mit Variotronic Technologie auf den Markt kommen: Eine Halbrahmenversion, die sich hauptsächlich an Rennradfahrer richtet, und eine Version mit Vollrahmen, die besonders für Mountainbiker interessant sein dürfte. Die Hightech-Brille wird knapp 300 Euro kosten.

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