Sommer, Sonne, schönes Wetter: Für viele gibt es dann kaum etwas Besseres als ins nahe Schwimmbad zu fahren. Weniger willkommen sind aber die unliebsamen Folgen nach dem Schwimmen: Die Augen brennen, sind gerötet, trocken und tränen! Wir erklären wie es zu dem Phänomen kommt, wie man das Brennen lindern oder sogar ganz vermeiden kann.
Chlor als Hauptverursacher?
Der vermeintliche Übeltäter und Hauptverursacher für die roten Augen ist das dem Wasser zugesetzte Chlor. Ganz so einfach ist die Antwort aber nicht.
Neben den Chloraminen befinden sich auch Schmutzpartikel und Keime im Wasser, die die Augen zusätzlich reizen. Im schlimmsten (aber seltenen) Fall kann es durch Bakterien sogar zu einer Bindehautentzündung kommen.
Was kann man zur Erholung der Augen tun?
Wer aber ein wenig nachhelfen möchte kann mit handelsüblichen Augentropfen das Auge befeuchten, das lindert das Brennen ein wenig. Manchen hilft es, wenn sie die Augen nach dem Schwimmen mit ungechlortem Wasser ausspülen. Aufpassen sollten dabei aber Menschen mit empfindlichen Augen: bei ihnen könnte sich dadurch unter Umständen die Bindehaut entzünden.
Wichtiger Hinweis: Wenn die Augenreizung über mehrere Stunden anhält, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Wie kann man roten Augen vorbeugen?
Die beste Lösung um das unangenehme Gefühl zu vermeiden ist eine dichte Schwimmbrille: Sie hindert Chlorwasser, Bakterien oder reizende Schmutzpartikel daran in die Augen kommen. Besonders Kontaktlinsenträger sollten zu dieser Lösung greifen, weil sich auf den Linsen Keime ansiedeln können. Außerdem wird so vermieden, dass die Kontaktlinse raus fallen und für immer verschwinden kann.
Für Brillenträger sind Schwimmbrillen genauso praktisch, denn sie lassen sich auch als optische Schwimmbrille mit individueller Sehstärke bestellen. Online-Optiker wie z.B. my-Spexx bieten diesen Service schon zum kleinen Preis an.